auxmoney Kredit für Unternehmensberater: Meine ehrlichen Erfahrungswerte mit P2P-Finanzierung

Veröffentlicht am 12. Februar 2026

Unternehmensberater – hohe Tagessätze, aber keine Garantie

Ich sag’s mal direkt: Unternehmensberater gehören zu den Selbstständigen mit den höchsten Tagessätzen. 800 €, 1.200 €, manchmal deutlich mehr.
Von außen wirkt das wie ein Selbstläufer.
Aber ich kenne genug Berater, die trotz guter Umsätze bei Banken schief angeschaut werden. Warum? Weil ihr Einkommen projektbasiert ist. Drei Monate Vollauslastung – dann zwei Monate Pause. Ein großer Kunde bricht weg – sofort fehlt ein relevanter Umsatzblock.
Banken mögen Kontinuität.
Berater leben von Projekten.
Und genau hier kommen alternative Finanzierungsformen ins Spiel – zum Beispiel P2P-Plattformen wie auxmoney.


Warum Unternehmensberater überhaupt einen Kredit brauchen

Die meisten Berater nehmen keinen Kredit auf, weil sie „in Not“ sind. Sondern weil sie strategisch handeln.

Typische Gründe:
Liquiditätspuffer zwischen Projekten
Gründung einer GmbH oder Partnerschaft
Investition in Marketing, Website, Branding
Vorfinanzierung von Personal oder Subunternehmern
Steuervorauszahlungen (ja… Klassiker)

Gerade letzter Punkt ist brutal unterschätzt. Ein gutes Jahr endet oft mit einer ordentlichen Nachzahlung. Wer das nicht einkalkuliert hat, steht plötzlich vor einer Liquiditätslücke – trotz gutem Business.


Wie P2P-Plattformen wie auxmoney funktionieren (vereinfacht)

auxmoney ist keine klassische Bank.
Es ist eine Plattform, auf der private und institutionelle Investoren Kredite finanzieren.
Für Selbstständige bedeutet das:
Die Bonitätsprüfung läuft zwar strukturiert, aber nicht zwingend nach denselben starren Maßstäben wie bei einer Hausbank. Es gibt keinen regionalen Bankberater, kein Filialgespräch – alles läuft digital.

Das kann Vorteil oder Nachteil sein.


Meine Erfahrungswerte mit auxmoney bei Beratern

Ich habe mir über die Jahre viele Erfahrungsberichte angeschaut und Rückmeldungen von Lesern bekommen. Das Muster ist erstaunlich klar.

1. Zugang ist oft einfacher als bei klassischen Banken

Gerade für Berater mit schwankenden Einnahmen oder noch kurzer Historie kann eine P2P-Plattform zugänglicher wirken. Es wird stärker auf Gesamtsituation und Bonität geschaut – weniger auf Sicherheiten.

Aber: Das bedeutet nicht automatisch „billig“.

2. Zinsen sind stark bonitätsabhängig

Das ist der Knackpunkt.
Wer eine sehr gute Bonität hat, kann durchaus akzeptable Konditionen bekommen.
Wer mittelmäßig eingestuft wird, zahlt schnell deutlich höhere Zinsen als bei einer Bank.
Viele Berater unterschätzen das. Sie rechnen mit ihren hohen Umsätzen – aber das System bewertet Bonität datenbasiert, nicht emotional.

3. Geschwindigkeit ist ein Vorteil

Der Prozess ist digital und relativ klar strukturiert. Keine Filialtermine, keine langen Entscheidungswege. Für Berater, die ohnehin remote arbeiten, passt das oft ins Mindset.
Aber: Auch hier gilt – Zahlen müssen stimmen. Wenn die Kontoauszüge Chaos zeigen, hilft auch eine P2P-Plattform nicht.


Für wen auxmoney als Berater Sinn machen kann

Aus meiner Sicht passt es am ehesten für:
Berater mit guter privater Bonität
Freiberufler ohne große Sicherheiten
Selbstständige, die keine Lust auf Bankgespräche haben
Situationen, in denen Geschwindigkeit wichtiger ist als der letzte Zins-Prozentpunkt

Weniger geeignet ist es für:
Langfristige Investitionen über viele Jahre
Große sechsstellige Finanzierungen
Unternehmer mit sehr schwacher Bonität


Ein realistisches Szenario

Ein Unternehmensberater beendet ein Projekt und plant bewusst drei Monate ohne Mandat, um sein Angebot neu zu positionieren. In dieser Zeit fallen Fixkosten an: Büro, Software, Versicherungen, Lebenshaltung.
Ein Liquiditätskredit über eine Plattform wie auxmoney kann helfen, diese Phase zu überbrücken – wenn klar ist, wie und wann zurückgezahlt wird.
Was nicht passieren darf: Der Kredit wird aufgenommen, ohne dass die Pipeline realistisch geplant ist. Dann wird aus Strategie schnell Stress.


Der größte Denkfehler vieler Berater

Viele glauben: „Ich verdiene gut, also bekomme ich automatisch gute Konditionen.“ Das stimmt so nicht. Bonität basiert auf Historie, Stabilität, Zahlungsverhalten, Gesamtbild. Nicht nur auf dem letzten guten Projekt. Und genau deshalb rate ich immer: Erst prüfen, vergleichen, rechnen – dann unterschreiben. Nicht umgekehrt.

Für Unternehmensberater kann auxmoney eine flexible Alternative zur Bank sein – besonders, wenn es um überschaubare Beträge und Zwischenphasen geht.
Aber es ist kein Wundermittel. Wer strukturiert plant, seine Zahlen kennt und nicht emotional entscheidet, kann davon profitieren. Wer nur „schnell Geld“ will, sollte zweimal nachdenken.